Analoge Fotografie neu entdeckt

Wie habe ich begonnen zu fotografieren?
Wie so viele habe ich einer alten analogen „Ritsch ratsch“ Kamera angefangen zu fotografieren.
Meine erste Kamera war eine Agfamatic pocket, die ich das erste mal bei einem Klassenausflug dabei hatte.

Irgendwann geriet es dann in Vergessenheit und man hat sich anderen Interessen zugewandt.
Das fotografieren hat mich schon immer interessiert, aber ich habe mich nie so richtig damit beschäftigt, die ist erst in den Vordergrund getreten, als ich mit dem Modellbau wieder begonnen habe.
Begonnen habe ich mit einer Canon EOS 350D, gefolgt von der 550D und der 700D. Da war ich halt auch noch der Meinung, das eine neuere Kamera die besseren Bilder macht. 😀
Mit der 700D habe ich mich dann aber mehr mit der Fotografie beschäftigt und da war ich von dem Virus infiziert.

2019 habe ich mir dann überlegt, dass es doch auch schön wäre, mal wieder eine „alte“ Kamera zu kaufen und ein Film zu belichten.
Gesagt – getan!
Ein bisschen im Netz gestöbert und da habe ich mich mir die Yashica D ausgeguckt.

Ich finde diese Schachtsucherkameras einfach klasse, auch wenn ich davon Null Ahnung hatte.
120er Rollfilm – Was ist das?
Bildformat 6×6 – Aha, mal schauen was daraus wird.
Belichtungsmessung? Okay, dafür gibt es bestimmt eine App.
Zum Glück ist das Netz ja voll mit Informationen und Videos, was es einem heutzutage leicht macht, sich in Themen einzuarbeiten.
Die Yashica-D habe ich dann mit in den Urlaub genommen und da meinen ersten Rollfilm verschossen und da ist eines meiner Lieblingsbilder entstanden, was meine beiden Mädels zeigt.
Ja, es ist zwar schief, aber ich wenn man das erste mal mit einem Schachtsucher arbeitet, ist das gar nicht so einfach. 🙂

Was mich aber beeindruckt ist der Dynamikumfang der alten Kamera.
Die Sonne stand recht hoch und die Yashica hat eine nur eine max. Verschlußzeit von 1/500.

Danach wollte ich unbedingt noch eine kleine Rangefinder Kamera haben und da viel meine Wahl auf eine Canon Connet 28
Klein unauffällig und kann man immer mitnehmen. Das gute Stück habe ich auf der Fotobörse in Ratingen für 10€ erstanden und sie funktionert einwandfrei, lediglich die Dichtungen habe ich erneuert.

Nachdem ich meine ersten Gehversuche gemacht habe und mir das Handwerk immer mehr gefallen hat, habe ich mir noch die eine oder andere Kamera zugelegt, wobei ich derzeit viel mit der Yashica FR I und der Mamiya 645 fotografiere.

Ein ganz besonderen Dank noch einmal an Robin der mir ein kleinen Privatworkshop – „SW Filme selber entwickeln“ gegeben hat.
An das entwickeln von Farbfilmen traue ich mich allerdings noch nicht ran, diese schicke ich dann lieber ins Fotolabor.

Warum eigentlich Yashica?
Das kann ich noch nicht einmal sagen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich mit den Twin-Lens Yashica-D und
Yashica-Mat gute Erfahrungen gesammelt habe und das Geld für eine Leica M6 noch nicht reicht.
Die erste Spiegelreflex die ich mir gekauft habe, war eine Yashica TL Electro 1 aus den späten 1960er Jahren, gefolgt von der FR I und als letztes ist die Yashica FX 3 super 2000 bei mir eingezogen.

Für meine analog arbeiten habe ich mir mal einen Instagram Account angelegt.
Das ist jetzt eine Aufforderung mir dort zu Folgen und likes da zulassen. 😉

Wie sieht es bei euch aus?
Ist da noch jemand analog unterwegs?

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Thema von Anders Norén

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